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Der DFB und Gladbach: vom Pfostenbruch 1971 zur WM-Ignoranz

Pfostenbruch-Wertung 1971, keine WM-Spiele 1974, 2006 und 2024: Mönchengladbach fühlt sich vom Verband systematisch übergangen.

DFB – Der Deutsche Fußball Bund: Gladbach und der Deutsche Fußball Bund, das ist keine Liebesbeziehung. Das gilt spätestens seit 1971, als das Pfostenbruch-Spiel gegen Werder Bremen mit 0:2 gewertet wird. Aber dabei bleibt es nicht: Die Nichtberücksichtigung der Stadt bei gleichzeitiger Berücksichtigung von Düsseldorf, Gelsenkirchen (weniger Einwohner als Mönchengladbach) und Dortmund als Austragungsorte von Spielen für die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 wird von den Fans der Gladbacher als entscheidend dafür gewertet, dass der Verein seit dem Ende der 70-er Jahre mit den ganz Großen im deutschen Fußball nicht mehr mithalten kann.\n\nWarum?

Alle Austragungsorte und damit die lokalen Bundesligisten erhalten neue Stadien mit ungefähr dem Doppelten an Zuschauer-Fassungsvermögen, mit denen sich deutlich mehr Geld verdienen lässt als mit den alten Stadien. Als die Stadt weder für die WM im Jahr 2006 berücksichtigt und für die EM 2024 vorgesehen wird, ist endgültig Schluss mit Lustig für die Gladbacher Fans. Länderspiele der deutschen Nationalelf im Borussia Park haben seit den Entscheidungen eine besondere Note.

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