Akte Borussia Mönchengladbach
EN

Schlüsselfiguren — Diese Typen prägen den Verein

Günther Theodor Netzer – Der Spielmacher: Es gibt nicht viele Spieler, die sich trauen die Autorität ihres Trainers zu untergraben.

ORACLE · LIVE Spieltag 31 · So., 03.05., 15:30
Gladbach BVB
Heim 25.2% 3.83
Unent. 24.7% 3.92
Ausw. 50.1% 1.93
CLUB ECONOMICS BETA
38
Financial Stability Score
Eigenkapital49 Mio €
Personalquote57,4%
Zur Finanzanalyse →

Die Grossen

Günter Netzer und die Selbsteinwechslung im Pokalfinale 1973

Im DFB-Pokalfinale gegen Köln setzt sich Netzer über Trainer Weisweiler hinweg, bringt sich selbst und entscheidet das Spiel.

Es gibt nicht viele Spieler, die sich trauen die Autorität ihres Trainers zu untergraben. Die Wenigsten würden es wagen, sich selbst einzuwechseln. Günter Netzer schon.

Unter den Augen des Disziplinfanatikers Hennes Weisweiler wagt „Jünter“ den Aufstand. Am 23. Juni 1973, im DFB-Pokalfinale gegen den 1. FC Köln, seiner letzten Partie für die Borussia, entscheidet Netzer, der von Weisweiler für das Spiel nicht berücksichtigt worden ist, dass seine Zeit auf der Bank nun abgesessen sei. „Ich habe ganz kurz Herrn Weisweiler informiert, dass ich jetzt spielen werde.

Und dann begann die Verlängerung", erinnert sich Netzer später. Drei Minuten nach Betreten des Platzes schießt Netzer den entscheidenden Treffer zum 2:1 und macht Gladbach zum Pokalsieger. Wenn Superstar Netzer, durch sein langes blondes Haar und seine Vorliebe für schnelle Autos nicht davor bereits schon Kultstatus erreicht hätte, spätestens mit seiner legendären Selbsteinwechselung hätte er es getan. Die Aktion macht ihn für Gladbach-Fans unsterblich. In 297 Punktspielen erzielt der Spielmacher, der die mythische Nummer zehn wie kein zweiter Deutscher verkörpert, 108 Treffer, wird zweimal Deutscher Meister (1970, 1971) und Fußballer des Jahres (1972, 1973). Als erster Deutscher wechselt er 1973 zu Real Madrid.

DFB-Pokalsieger 1995 — der letzte nationale Titel. Martin Dahlin. Infografik by Ligalive / Andjela Jankovic
DFB-Pokalsieger 1995 — der letzte nationale Titel. Martin Dahlin. Infografik by Ligalive / Andjela Jankovic

Berti Vogts: 419 Bundesligaspiele und der „Terrier“-Ruf

Hennes Weisweiler entdeckt 1967 einen disziplinierten Abwehrspieler, der zur prägenden Figur der Fohlenelf wird.

Hans-Hubert "Berti” Vogts – Der Rekordspieler: Mit “Das wird einer”, stellt der damalige Trainer Hennes Weisweiler Berti Vogts 1967 der deutschen Nationalmannschaft vor. Zu diesem Zeitpunkt läuft der Abwehrspieler bereits zwei Jahre lang für die Borussen auf, gilt als fleißig und diszipliniert, aber – so würde man es heute sagen – ohne SWAG. Ein junges Talent mit Ehrgeiz und großen Ambitionen, hart arbeitend, „swagfrei“ und damit genau nach Geschmack des Borussen-Coaches.

Weisweiler behält recht: In seinen 14 Jahren bei Gladbach absolviert Vogts 419 Bundesligaspiele für die Fohlen und trifft 33 Mal das Tor. Als Mannschaftskapitän führt er Gladbach 1975 und 1979 zum UEFA-Pokal-Sieg, wird fünfmal Deutscher Meister und gewinnt den DFB-Pokal. Der bissige Abwehrspieler – Spitzname „Terrier“ - wird durch seine offensive Verteidigung berühmt und attackiert den Gegner mit Vorliebe von hinten.

Stefan Raab widmet ihm vor der WM 1994, seiner ersten als Bundestrainer, mit “Böörti Böörti Vogts” ein eigenes Lied. Seine Bilanz als Trainer ist trotz des EM-Triumphes 1996 durchwachsen, seine Sprüche nach dem Ende seiner Spielerkarriere sind oftmals ein Anlass zum Fremdschämen.

Jupp Heynckes (l.), Horst Wohlers (m.) und Allan Simonsen (r.) am 03.11.1976. Foto: Imago Images
Jupp Heynckes (l.), Horst Wohlers (m.) und Allan Simonsen (r.) am 03.11.1976. Foto: Imago Images

Hennes Weisweiler: Elf Jahre Trainer ohne Vertrag

Der Architekt der Fohlenelf coacht Gladbach von 1964 bis 1975 per Handschlag und prägt das Offensivdenken des Klubs.

Nicht ohne Grund lautet die Postanschrift des VfL Borussia Mönchengladbach heute „Hennes-Weisweiler-Allee 1". Mit ihm verbinden die Borussen den Aufstieg vom Provinzverein zum international anerkannten Klub mit dem unaussprechlichen Namen. Außerdem bleibt bis heute kein Trainer nach ihm länger.

Elf Jahre lang hat der Kölner die Gladbach- Zügel in der Hand und dirigiert den Verein. Seine offensive Spielweise sorgt für Furore. Noch heute sprechen Experten mit Hochachtung von seiner Kontertaktik.

Sein 1959 veröffentlichtes Lehrbuch „Der Fußball. Taktik, Training, Mannschaft“ gilt weiterhin als Standardwerk für die Ausbildung von Fußballtrainern aller Leistungsklassen und als Orientierungshilfe für die Gestaltung des Trainings. Der stets offensiv denkende Trainer hat enormen Anteil an der bis heute andauernden Popularität der Borussia.

Sein Credo: „Der Sinn des Fußballs ist es doch, mehr Tore als der Gegner zu schießen und nicht weniger Tore als der Gegner zu kassieren.“ Seine Spieler halten sich daran, am 7. Januar 1967 sorgt Borussia für das erste zweistellige Bundesligaergebnis (11:0 gegen Schalke). Mit dieser Philosophie gewinnt Borussia knapp jedes zweite Spiel unter Weisweiler (169 von 340), der in Mönchengladbach nie einen Vertrag hat. Es zählt das gesprochene Wort. Weil er das im Mai 1975 bricht, als er sich überraschend mit dem FC Barcelona einigt, geht er im Unfrieden vom Bökelberg. Der Groll ist längst verzogen, wie der Verein seitdem oft genug bewiesen hat, der ihm ab Frühjahr 2020 eine sechsmonatige Ausstellung im Clubmuseum widmet.

Legenden der Vereinsgeschichte

Allan Simonsen: Europas Fußballer des Jahres 1977

Vom 200.000-Mark-Transfer zum dänischen Superstar — Simonsen entscheidet 1979 das letzte internationale Finale der Borussia.

Allan Simonsen wird im Jahr 1977 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. Simonsen spielt von 1972 – 1979 für Borussia Mönchengladbach. Hennes Weisweiler sieht den 165 Zentimeter kleinen Stürmer bei den Olympischen Spielen 1972 in München und sorgt für seine Verpflichtung.

Die Ablösesumme beträgt 200.000 Deutsche Mark. In den ersten beiden Jahren kann sich Simonsen in der Bundesliga nicht durchsetzen und kommt nur auf 17 Einsätze (zwei Tore). Er soll verkauft werden, doch es findet sich kein Käufer.

Die Saison 1974/75 bringt den Durchbruch. Simonsen spielt alle 34 Spiele in der Bundesliga, schießt 18 Tore und bildet mit Jupp Heynckes (27 Tore) und Henning Jensen (13 Tore) die Angriffsformation von BMG. Das Team wird Deutscher Meister und Simonsen fortan zum Superstar.

Im Europapokal erzielt der Däne acht Tore und BMG gewinnt gegen Twente Enschede mit 0:0 und 5:1 den UEFA-Pokal. Simonsen erzielt zwei Tore. In den nächsten beiden Spielzeiten verteidigt die Borussia mit Udo Lattek als Trainer den Meistertitel. Mit 16 Treffern ist er erfolgreichster Torschütze seiner Mannschaft in der Folgesaison und schießt die wichtigen Tore. So zum Beispiel das Gladbacher Tor am vorletzten Spieltag bei Kickers Offenbach (1:1), welches dem Team den Titel sichert. 1977 trifft Simonsen auch für Gladbach im Finale des Europacups der Landesmeister, welches das Team mit 1:3 gegen den FC Liverpool verliert. Als erster Däne wird er im gleichen Jahr zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. Im Jahr 1979 trifft Simonsen im Finale des UEFA-Pokals wieder für BMG und sichert dem Team nach einem 1:1 bei Roter Stern Belgrad das 1:0, welches zum bisher letzten internationalen Titelgewinn für Borussia Mönchengladbach reicht. Nach dem Erfolg wechselt er zum FC Barcelona. Die große Erfolgsgeschichte von Borussia Mönchengladbach ist mit seinem Abschied vorbei.

Hans Meyer: Der trockene Retter aus Jena

Als „zwölfte Wahl“ vorgestellt, führt Meyer Gladbach 2001 zurück in die Bundesliga und rettet 2009 vor dem Abstieg.

„Ich war hier nur zwölfte Wahl“, sagt Meyer im September 1999 bei seiner Vorstellung als neuer Cheftrainer in Gladbach. Trockene Sprüche und viel Selbstironie sind sein Markenzeichen, Meyers Kommentare gehören zu den meist zitierten und unterhaltsamsten der Liga. Nicht umsonst ist er noch weit nach Karriereende gern gesehener Gast in Talkshows.

Aber Meyer, der von September 1999 bis März 2003 und von Oktober 2008 bis Juni 2009 als Chefcoach bei Borussia tätig und seit 2003 Ehrenmitglied des Vereins, haut nicht nur Sprüche raus. Unter ihm schaffen die Fohlen 2001 den Aufstieg und die Rückkehr in die Bundesliga und ziehen ins Halbfinale des DFB-Pokals ein. Mit fürchterlichem Rumpelfußball und einer gehörigen Portion Glück gelingt Nothelfer Meyer auch das Vermeiden des Abstiegs im Frühjahr 2009. Als Präsidiumsmitglied ist der in der DDR sozialisierte Meyer, der 1981 Carl Zeiss Jena in ein Europapokalfinale führt, für die sportliche Entwicklung des Vereins mittlerweile mit zuständig.

Uwe Kamps: Vier gehaltene Elfmeter im Pokal-Halbfinale 1992

Der Düsseldorfer Torwart bleibt 22 Jahre als Spieler in Gladbach und schreibt am 7. April 1992 DFB-Pokal-Geschichte.

Kamps kommt aus Düsseldorf im Jahr 1982 nach Gladbach und bleibt allein als Spieler für 22 Jahre. Er kommt auf 390 Bundesligaeinsätze, nur Berti Vogts hat mehr Spiele für Borussia absolviert. Danach bildet die Torwart-Legende die Nachfolger im Verein aus.

Kamps ist dafür berühmt, seine Schäfchen bei Wind und Wetter in kurzen Hosen zu trainieren, der Ursprung seines Legendenstatus liegt allerdings ein paar Jahre zurück. Am 07. April 1992, im Halbfinale des DFB-Pokals, gelingt Kamps die außergewöhnliche Leistung, im Elfmeterschießen gegen Bayer 04 Leverkusen sämtliche vier Elfmeter der Leverkusener zu halten. Er pariert die Schüsse von Martin Kree, Ioan Lupescu, Heiko Herrlich und Jorginho.

Noch immer ist das Rekord für einen Torwart im DFB-Pokal. Im folgenden Finale hat er allerdings weniger Glück, Gladbach verliert nach Penalty Shoot out gegen Hannover 96. 1995 kann er sich nach einem 3:0 gegen den VfL Wolfsburg den Pokal doch noch aus der Nähe ansehen.

Unvergessen

Helmut Grashoff: Der zweite hauptamtliche Manager der Bundesliga

Ab 1966 gleicht Grashoff mit cleverem Management die strukturellen Nachteile des kleinen Klubs aus.

Der aus Lübeck stammende Kapitänssohn Helmut Grashoff weiß für lange Zeit die Wettbewerbsnachteile von Borussia Mönchengladbach (kleines Stadion, kleine Stadt) auszugleichen und den Verein in der Spitze der Bundesliga zu halten. 1962 wird Grashoff zum Vizepräsidenten von Borussia Mönchengladbach gewählt, sein Skatfreund und Borussia-Präsident Helmut Beyer hat ihn um die Kandidatur gebeten. 1966 wird er Manager der Borussia und ist neben Robert Schwan vom FC Bayern der zweite hauptamtliche Manager in der Bundesliga.

Mehr als 25 Jahre bestimmen Grashoff, Präsident Helmut Beyer und Mannschaftsarzt Alfred Gerhards als legendäres „Vorstands-Dreigestirn“ die Geschicke der Borussia. Am 15. Januar 1991 tritt Helmut Grashoff von seinen Ämtern zurück, Nachfolger als Manager wird Rolf Rüssmann. Eine Seitenstraße in der Nähe des Borussia-Parks, die Helmut-Grashoff-Straße, ist nach ihm benannt.

Jupp Heynckes: Rekordtorschütze als Spieler, ambivalent als Trainer

195 Bundesligatore als Stürmer, acht Jahre auf der Trainerbank ohne Titel — zwei Gesichter einer Gladbach-Karriere.

Sowohl als Spieler als auch als Trainer ist Heynckes zweimal bei der Borussia beschäftigt. Der Spieler (von 1965-78) gönnt sich wegen eines besseren Gehaltsangebots einen Seitensprung nach Hannover, kehrt aber 1970 zurück und wird zum erfolgreichsten Torschützen der Klubgeschichte (195 Bundesligatore). Als Spieler gewinnt er mit der Borussia viermal die Meisterschaft (1971, 1975, 1976, 1977) sowie je einmal den DFB-Pokal (1973) und den UEFA-Cup (1975). 1972 wird er Europameister, 1974 Weltmeister.

Im UEFA-Cup triumphiert Heynckes mit Mönchengladbach 1979 noch einmal als Co-Trainer von Udo Lattek. Den löst er nach frisch erworbener Fußballlehrerlizenz 1979 ab und bleibt acht Jahre im Amt, erreicht erneut das UEFA-Cup-Finale (1980 gegen Frankfurt) und 1984 das DFB-Pokalfinale (gegen Bayern). Da er mit Borussia keine Titel gewinnt, nimmt er 1987 das Angebot an, Trainer des FC Bayern München zu werden.

Die Bayern werden sein zweiter Herzensklub. 2006 kehrt er zur Borussia zurück, diesmal endet die Allianz jäh nach nur sechs Monaten. Das ändert nichts an Heynckes‘ Kultstatus in Mönchengladbach.

Stefan Effenberg - „Der Tiger“: Stefan Effenberg ist

Zweimal von Gladbach nach München, ein Tigerkopf im Nacken und der DFB-Pokal 1995 — Effenbergs Karriere als Lehrstück.

Stefan Effenberg ist bis Dezember 2019 der einzige Spieler der Bundesliga-Geschichte, der gleich zwei Mal von Mönchengladbach nach München gewechselt ist. Der „Tiger“ beginnt seine Bundesliga-Karriere 1987 am Niederrhein und wechselt 1990 nach allerlei Eskapaden an die Isar (bis 1992). So schießt er einmal mit einem Luftgewehr im Hotelzimmer die Deckenbeleuchtung kaputt, ein anderes Mal setzt er den Geländewagen von Trainer Heynckes in eine Kiesgrube.

In München halten sie es auch nur zwei Jahre mit dem polarisierenden Leader aus. Nach einem eher unerfreulichen Gastspiel in Florenz, wo er gar in die 2. Liga absteigt, schließt sich Effenberg 1994 erneut den Gladbachern an, bevor es ihn 1998 wieder zu den Bayern zieht. Mit dem FC Bayern (160 Bundesliga-Spiele) wird der Nationalspieler drei Mal Deutscher Meister (1999, 2000, 2001), DFB-Pokal- (2000) und Champions-League-Sieger (2001).

Einen Titel gewinnt er auch mit den Fohlen (191 Bundesliga-Spiele) – den DFB-Pokal im Jahr 1995. Bei seinem zweiten Abschied aus Mönchengladbach (1998) bringt „Effe“ den klammen Borussen die damalige Klub-Rekordsumme von 4,25 Millionen Euro. Seinen Spitznamen verdient er sich noch in Gladbach, als er sich 1994 nach einer verlorenen Wette einen Tigerkopf in die Nackenhaare sprayen lässt.

Lucien Favre: Vom Relegationsretter zum Champions-League-Coach

Der Schweizer übernimmt 2011 einen Abstiegskandidaten und führt Gladbach 2015 in die Königsklasse.

Der Schweizer rettet Borussia Mönchengladbach 2011 über die Relegation vor dem dritten Abstieg und klopft schon 2012 an das Tor zur Champions League an. In die Königsklasse kann der Schweizer die Gladbacher dann in seiner letzten Saison 2014/2015 führen.

Marc-André ter Stegen: Vom Bökelberg zum Welttorhüter beim FC Barcelona

Aus der Gladbacher Torwartschule etabliert sich ter Stegen ab 2014 beim FC Barcelona als Stammkeeper.

Marc-André ter Stegen - Der „Messi mit Handschuhen“: Von Gladbach zum FC Barcelona und zum Weltstar, „MAtS“ aus der Gladbacher Torwartschule ist zwar in Deutschland nur die Nummer 2 hinter Manuel Neuer (Stand Dezember 2019), etabliert sich aber ab 2014 bei Weltklub „Barca“.

Rainer Bonhof: Vier Meistertitel als Spieler, Abstieg als Trainer

Deutschlands erster eingebürgerter Nationalspieler scheitert 1999 als Cheftrainer am Niedergang der Borussia.

Rainer Bonhof ist der erste eingebürgerte Nationalspieler Deutschlands. Am 18. Oktober 1969 bestreitet er in Geleen gegen die Auswahl der Niederlande sein erstes Juniorenländerspiel (1:1) für den DFB. Zu diesem Zeitpunkt hat er die niederländische Staatsbürgerschaft.

Nach dem Spiel nimmt Bonhof die deutsche Staatsbürgerschaft an. Von 1970 – 1978 spielt Bonhof für Borussia Mönchengladbach und wird mit dem Verein vier-mal Deutscher Meister (1970/71, 1974/75, 1975/76, 1976/77), DFB-Pokalsieger (1973) und UEFA-Cup Sieger (1975). Am 12. November 1998 wird er als Nachfolger von Friedel Rausch Trainer von Borussia Mönchengladbach. Mit ihm steigt der Verein zum ersten Mal aus der Bundesliga ab.

Nach einem miserablen Start in der 2. Bundesliga und drei Auftaktniederlagen hintereinander endet sein Engagement als Trainer von BMG am 31. August 1999. „Der Kommunist“ Hans Meyer wird sein Nachfolger. Am 10. Februar 2009 kehrt Rainer Bonhof zu Borussia Mönchengladbach zurück und nimmt das Angebot von Gladbach-Präsident Rolf Königs an, neben Siegfried Söllner zweiter Vizepräsident zu werden.

Häufige Fragen

Wer sind die größten Legenden von Gladbach?
Borussia Mönchengladbach wurde von herausragenden Persönlichkeiten geprägt — Spieler, Trainer und Funktionäre, die den Verein geformt haben.
Welche Trainer waren bei Gladbach am erfolgreichsten?
Die prägendsten Trainer und ihre Ären bei Borussia Mönchengladbach werden im Schlüsselfiguren-Kapitel porträtiert.
Wer hat Gladbach am meisten geprägt?
Die wichtigsten Persönlichkeiten der Vereinsgeschichte — von Gründervätern bis zu modernen Ikonen.
Was behandelt Schlüsselfiguren?
Günther Theodor Netzer – Der Spielmacher: Es gibt nicht viele Spieler, die sich trauen die Autorität ihres Trainers zu untergraben.
Akte Netzwerk