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Figuren Die Grossen

Berti Vogts: 419 Bundesligaspiele und der „Terrier“-Ruf

Hennes Weisweiler entdeckt 1967 einen disziplinierten Abwehrspieler, der zur prägenden Figur der Fohlenelf wird.

Hans-Hubert "Berti” Vogts – Der Rekordspieler: Mit “Das wird einer”, stellt der damalige Trainer Hennes Weisweiler Berti Vogts 1967 der deutschen Nationalmannschaft vor. Zu diesem Zeitpunkt läuft der Abwehrspieler bereits zwei Jahre lang für die Borussen auf, gilt als fleißig und diszipliniert, aber – so würde man es heute sagen – ohne SWAG. Ein junges Talent mit Ehrgeiz und großen Ambitionen, hart arbeitend, „swagfrei“ und damit genau nach Geschmack des Borussen-Coaches.\n\nWeisweiler behält recht: In seinen 14 Jahren bei Gladbach absolviert Vogts 419 Bundesligaspiele für die Fohlen und trifft 33 Mal das Tor.

Als Mannschaftskapitän führt er Gladbach 1975 und 1979 zum UEFA-Pokal-Sieg, wird fünfmal Deutscher Meister und gewinnt den DFB-Pokal. Der bissige Abwehrspieler – Spitzname „Terrier“ - wird durch seine offensive Verteidigung berühmt und attackiert den Gegner mit Vorliebe von hinten.\n\nStefan Raab widmet ihm vor der WM 1994, seiner ersten als Bundestrainer, mit “Böörti Böörti Vogts” ein eigenes Lied. Seine Bilanz als Trainer ist trotz des EM-Triumphes 1996 durchwachsen, seine Sprüche nach dem Ende seiner Spielerkarriere sind oftmals ein Anlass zum Fremdschämen.

Jupp Heynckes (l.), Horst Wohlers (m.) und Allan Simonsen (r.) am 03.11.1976. Foto: Imago Images
Jupp Heynckes (l.), Horst Wohlers (m.) und Allan Simonsen (r.) am 03.11.1976. Foto: Imago Images