Akte Borussia Mönchengladbach
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Jupp Heynckes: Rekordtorschütze als Spieler, ambivalent als Trainer

195 Bundesligatore als Stürmer, acht Jahre auf der Trainerbank ohne Titel — zwei Gesichter einer Gladbach-Karriere.

Sowohl als Spieler als auch als Trainer ist Heynckes zweimal bei der Borussia beschäftigt. Der Spieler (von 1965-78) gönnt sich wegen eines besseren Gehaltsangebots einen Seitensprung nach Hannover, kehrt aber 1970 zurück und wird zum erfolgreichsten Torschützen der Klubgeschichte (195 Bundesligatore). Als Spieler gewinnt er mit der Borussia viermal die Meisterschaft (1971, 1975, 1976, 1977) sowie je einmal den DFB-Pokal (1973) und den UEFA-Cup (1975).

1972 wird er Europameister, 1974 Weltmeister.\n\nIm UEFA-Cup triumphiert Heynckes mit Mönchengladbach 1979 noch einmal als Co-Trainer von Udo Lattek. Den löst er nach frisch erworbener Fußballlehrerlizenz 1979 ab und bleibt acht Jahre im Amt, erreicht erneut das UEFA-Cup-Finale (1980 gegen Frankfurt) und 1984 das DFB-Pokalfinale (gegen Bayern). Da er mit Borussia keine Titel gewinnt, nimmt er 1987 das Angebot an, Trainer des FC Bayern München zu werden.\n\nDie Bayern werden sein zweiter Herzensklub.

2006 kehrt er zur Borussia zurück, diesmal endet die Allianz jäh nach nur sechs Monaten. Das ändert nichts an Heynckes‘ Kultstatus in Mönchengladbach.

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