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Helmut Grashoff: Der zweite hauptamtliche Manager der Bundesliga

Ab 1966 gleicht Grashoff mit cleverem Management die strukturellen Nachteile des kleinen Klubs aus.

Der aus Lübeck stammende Kapitänssohn Helmut Grashoff weiß für lange Zeit die Wettbewerbsnachteile von Borussia Mönchengladbach (kleines Stadion, kleine Stadt) auszugleichen und den Verein in der Spitze der Bundesliga zu halten. 1962 wird Grashoff zum Vizepräsidenten von Borussia Mönchengladbach gewählt, sein Skatfreund und Borussia-Präsident Helmut Beyer hat ihn um die Kandidatur gebeten. 1966 wird er Manager der Borussia und ist neben Robert Schwan vom FC Bayern der zweite hauptamtliche Manager in der Bundesliga.\n\nMehr als 25 Jahre bestimmen Grashoff, Präsident Helmut Beyer und Mannschaftsarzt Alfred Gerhards als legendäres „Vorstands-Dreigestirn“ die Geschicke der Borussia.

Am 15. Januar 1991 tritt Helmut Grashoff von seinen Ämtern zurück, Nachfolger als Manager wird Rolf Rüssmann. Eine Seitenstraße in der Nähe des Borussia-Parks, die Helmut-Grashoff-Straße, ist nach ihm benannt.

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