Akte Borussia Mönchengladbach
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Rainer Bonhof: Vier Meistertitel als Spieler, Abstieg als Trainer

Deutschlands erster eingebürgerter Nationalspieler scheitert 1999 als Cheftrainer am Niedergang der Borussia.

Rainer Bonhof ist der erste eingebürgerte Nationalspieler Deutschlands. Am 18. Oktober 1969 bestreitet er in Geleen gegen die Auswahl der Niederlande sein erstes Juniorenländerspiel (1:1) für den DFB. Zu diesem Zeitpunkt hat er die niederländische Staatsbürgerschaft.\n\nNach dem Spiel nimmt Bonhof die deutsche Staatsbürgerschaft an.

Von 1970 – 1978 spielt Bonhof für Borussia Mönchengladbach und wird mit dem Verein vier-mal Deutscher Meister (1970/71, 1974/75, 1975/76, 1976/77), DFB-Pokalsieger (1973) und UEFA-Cup Sieger (1975). Am 12. November 1998 wird er als Nachfolger von Friedel Rausch Trainer von Borussia Mönchengladbach. Mit ihm steigt der Verein zum ersten Mal aus der Bundesliga ab.\n\nNach einem miserablen Start in der 2. Bundesliga und drei Auftaktniederlagen hintereinander endet sein Engagement als Trainer von BMG am 31. August 1999. „Der Kommunist“ Hans Meyer wird sein Nachfolger.

Am 10. Februar 2009 kehrt Rainer Bonhof zu Borussia Mönchengladbach zurück und nimmt das Angebot von Gladbach-Präsident Rolf Königs an, neben Siegfried Söllner zweiter Vizepräsident zu werden.

Erfolglos als Trainer in Mönchengladbach, Abstieg aus der Bundesliga und drei Auftaktniederlagen in der 2. Bundesliga – Rainer Bonhof (l.). Hier als Spieler am 15.07.1970 mit Hennes Weisweiler (r.). F
Erfolglos als Trainer in Mönchengladbach, Abstieg aus der Bundesliga und drei Auftaktniederlagen in der 2. Bundesliga – Rainer Bonhof (l.). Hier als Spieler am 15.07.1970 mit Hennes Weisweiler (r.). Foto: Imago Images/ Horstmüller