Die Kultstätte: Die Gladbacher Kultstätte, das Bökelbergstadion, wird nach dem 2. Weltkrieg von den britischen „Besatzern“ wieder zum Fußballstadion umfunktioniert. Zuvor dient es kurzzeitig als Panzerwerkstatt und wird im Zweiten Weltkrieg großflächig zerstört. 1914 erwirbt Borussia Mönchengladbach das Gelände an der Bökelstraße.\n\nZu dieser Zeit heißt der Platz noch „dä Kull“, da das Gelände vorher eine Kiesgrube war.
Von Dezember 2005 an wird das Stadion abgerissen. Die Sprengung der Haupttribüne am 7. März 2006 scheitert dabei zunächst.\n\nDer Sprengmeister versucht, die beiden Füße der achteckigen Flutlichtmasten so zu sprengen, dass diese vier Meter absacken und das Dach mit sich ziehen sollen. Erst nachdem die Halteseile manuell durchtrennt werden, gibt die Tribüne nach.
Inzwischen ist auf dem Gelände des Stadions eine Wohnsiedlung.\n\nDie Terrassen der Nordkurve, der Südkurve und der Haupttribüne sind erhalten, die Stadionstruktur ist zu erkennen. Eine Gedenkstätte erinnert seit dem 2. Dezember 2019 an den Bökelberg.